Rezensionen
>> Rezension Mai (2) 2011
Titel: Der Schrei des Löwen
Autor: Ortwin RamadanVerlag:Carlsen (2011) Vorgestellt von Lana Fenske, 18 Jahre alt, Abiturientin (GaW) aus Etelsen.
Der 16-jährige Yoba und sein jüngerer Bruder Chioke kämpfen sich als Straßenkinder in Nigeria durch das Leben. Ihre Mutter ist gestorben und aus ihrem Dorf mussten sie fliehen. Yobas großer Traum ist es, nach Europa zu gelangen, dem Land, in dem alle reich und glücklich sind, um dort in die Schule zu gehen und Chioke gesund zu machen. Chioke ist Autist und lebt in seiner eigenen Welt, aber das weiß Yoba nicht.
Das Schicksal beschert ihnen einen Rucksack voll Geld und sie gehen die lange und gefährliche Reise nach Europa an. Nicht selten ist es einfach nur Glück, das die beiden auf ihrem Weg durch Grenzkontrollen, Banditengruppen und der großen Wüste begleitet und sie bis ans Meer bringt. Dort wollen sie mit einem Flüchtlingsboot und tausenden anderen Flüchtlingen nach Sizilien überschiffen. Doch diese Bootsfahrt nimmt kein gutes Ende....
Ein Buch über ein topaktuelles Thema, dem leider viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ein tragisches Ende, das für viele der Flüchtlinge harte Realität ist.
>> Rezension Mai (1) 2011
Titel: Glücksgift
Autor: Irma KraußVerlag:cbt Vorgestellt von Lana Fenske, 18 Jahre alt, Abiturientin am Gymnasium am Wall, wohnhaft in Etelsen.
Sie haben sich erst einmal gesehen, aber sie wissen: Amanda ist verliebt in Bravo und Bravo ist verliebt in Amanda. Alles ist nebensächlich, als sie noch an dem selben Wochenende zusammenziehen, an dem sie sich kennengelernt haben.
Doch die 22-jährige Diabetikerin Amanda ist Perfektionistin. Jedes Geschenk, das die Liebe zwischen ihnen offenbart, verwahrt sie sorgfältig. Sie renoviert die Wohnung, bis sie genauso aussieht wie in ihren Träumen. Doch mit der Zeit wird das Leben alltäglicher, das merkt auch Amanda, und Bravo wird zunehmend eifersüchtiger. Für Amanda steht fest: Sie will eine perfekte Liebe - oder gar keine! Und dann findet man eine Leiche....
Das Spannende an diesem Buch ist, dass man am Anfang denkt, man hätte das Buch durchschaut, aber das Ende kommt unerwartet und ist ganz anders, als man vielleicht glauben mag.
(Altersempfehlung vom Verlag: ab 14 Jahre).
>> Rezension April (2) 2011
Titel: Schneeengel
Autor: Jean LittleVerlag: Arena Vorgestellt von Lea Quittkat, 14 Jahre, Klasse 8, Gymnasium am Wall.
Min ist ein Findelkind. Als sie drei war, wurde sie in der Toilette eines Vergnügungsparks ausgesetzt und von da an von Familie zu Familie gereicht.
Jetzt, kurz vor Weihnachten, ist es wieder so weit, ihre derzeitige Pflegemutter will sie loswerden. Doch Min hat Glück, die Ärztin Jess nimmt sie bei sich auf und verspricht ihr, sie nicht wegzugeben, es sei denn, es ist Mins Wille. Von da an hat sie ein Zuhause, in dem sie langsam auftaut. Sie darf einen kompletten Neuanfang machen, fasst Vertrauen und lernt Liebe zu geben und zu bekommen.
Mir gefällt das Buch so, weil es einfach eine berührende Geschichte ist und man in die Gedanken und Gefühle eines erst sehr verschlossenen Mädchens Einblick hat. Geeignet für Leute ab 10.
>> Rezension April (1) 2011
Titel: Merlin Cooper und der Bund der Heiligen
Autor: Joachim FriedrichVerlag: Thienemann Vorgestellt von Florian Holste, 11 Jahre alt aus Kirchlinteln, Schüler am Domgymnasium, Klasse 6a.
Merlin Cooper ist nicht gut in der Schule, kann aber in Sekunden die kniffligsten Matheaufgaben lösen. Plötzlich fliegt sein Zuhause mit seiner Mutter in die Luft. Er findet sich im Heim wieder, kann aber mit Hilfe von Charlie Miller, einem Freund seiner Mutter, ausbrechen. Die Pralinen, die als Willkommensgeschenk auf seinem Nachtisch lagen, nimmt er mit. Merlin und Charlie machen sich auf den Weg zu der Insel, wo Charlie als Lehrer arbeitet. Als sie mit dem Fluzgzeug starten, schiebt sich ein Lastwagen davor und nur knapp entgehen sie diesem Mordanschlag. Unterwegs merkt Charlie, dass er sich nicht mehr bewegen und auch nicht mehr reden kann, was wohl von den Pralinen kommt. Hätte er diese aufgegessen, wäre er tot gewesen. Zum Glück oder wie durch ein Wunder kann Merlin das Flugzeug sicher landen, obwohl er noch nie zuvor ein Flugzeug geflogen hat. Merlin ist sich sicher, dass es jemand auf ihn abgesehen hat. Die Schule, in der Charlie arbeitet, ist keine normale Schule, sondern eine Schule für Hochbegabte, wo Computerfrauen Empfangsdamen sind. Als Merlin in den Keller geht, wird er von hinten angegriffen und verschleppt. Kann er sich befreien und noch alles zum Guten wenden? Kann er den Mordanschlag aufklären und sogar seine angeblich tote Mutter finden?
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, weil es spannend und eigentlich auch detailliert geschrieben ist und man mit der Hauptfigur sehr gut mitfühlen kann. Es gibt ein klares Bild von Gut und Böse. Als Lesealter würde ich 11 Jahre festsetzen. Im Großen und Ganzen ist das Buch super!
>> Rezension (2) März 2011
Titel: Flüsterherz
Autor: Debora ZachariasseVerlag: Coppenrath Vorgestellt von Laura Pegesa, 14 Jahre alt, Schülerin am Gymnasium am Wall.
Ich habe das Buch "Flüsterherz" von Debora Zachariasse (Coppenrath Verlag) gelesen. In dem Buch erzählt Anna von ihrer dicken Freundschaft mit Tibby. Tibby ist ein Mädchen, das viele Probleme hat und vernachlässigt wird. Anna ist genau das Gegenteil. Ihre Eltern haben Geld, sie wird total versorgt und trägt saubere Klamotten. Erstmal geht es darum, wie sie sich anfreunden. Später sind sie die dicksten Freundinnen und erzählen sich alles. So langsam fangen aber die Probleme an. Tibby verliebt sich in einen Jungen, wird immer schlechter in der Schule und schreibt bei Arbeiten von Anna ab. Dies bekommen die Lehrer leider mit und beide bekommen schlechte Noten. Anna bekommt zuhause Stress und weiß nicht weiter. Tibby verlangt von ihr, dass sie sie abschreiben lässt oder die Freundschaft ist aus. Anna steckt in einer großen Zwickmühle und verliebt sich dann auch noch in Easy. Wie sich Anna entscheidet und was mit Tibby passiert, könnt Ihr selbst lesen!
Ich würde dieses Buch für Mädchen im Alter ab 13 Jahren empfehlen, weil diese die Probleme schon besser verstehen können und manche Situationen im Buch selber kennen.
>> Rezension (1) März 2011
Titel: NERDS
(Nachrichten-Erkennungs-Rettungs-Dienstliches Sonderkommando)
Autor: Michael BuckleyVerlag: Knesebeck Vorgestellt von Jakob Quittkat, 11 Jahre, aus Daverden, Gymnasium am Wall.
Jackson Jones, erfolgreich, gutaussehend, gut gekleidet, Footballkapitän. Diese Worte und noch viele mehr wären den Leuten früher sofort eingefallen, hätte man sie nach Jackson Jones gefragt. Aber seitdem er eine Zahnspange hat, beachtet ihn keiner mehr. Er zählt auf einmal zu den Spongos, Mongos, Spacken, Strebern und absoluten Außenseitern, zu den Nerds eben. Und noch nicht einmal sein bester Freund Bred will mehr etwas von ihm wissen. Also fängt er an, anderen Leuten hinterher zu spionieren. Dabei stößt er auf ein großes Geheimnis....
Ich finde das Buch gut, weil es spannend und actionreich geschreiben ist!
>> Rezension (2) Februar 2011
Titel: Hundewinter
Autor: K. A. NuzumVerlag: Carlsen Verlag GmbH Vorgestellt von Lea Quittkat, 14 Jahre, 8. Klasse, Gymnasium am Wall.
Dessa Deans Ohrenränder sind tot. Seitdem ihre Mutter tot ist, fühlt sie sie nicht mehr. Sie sind mit ihr gemeinsam erfroren. Und sie hat Albträume - tags und nachts. Ihr Vater ist von morgens bis abends unterwegs um Essen und Holz zu besorgen, damit sie den harten Winter irgendwie überstehen. Deshalb ist Dessa Dean den ganzen Tag alleine in der kleinen Holzhütte, macht Schulaufgaben, die ihr Vater ihr aufgegeben hat und sorgt für das Abendessen. Immer wieder versucht sie aus der Hütte herauszugehen, die Veranda entlang bis zur Außentoilette, aber sie schafft es nicht. Jedes Mal wieder bekommt sie Panik und die Bilder ihrer erfrierenden Mutter erscheinen vor ihren Augen.Bis plötzlich der Hund an ihrer Tür kratzt. Langsam freunden sich die beiden an und genauso langsam tauen Dessas Ohren wieder auf.
Eine wunderschöne Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft.
NERDS
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